Stadion Dresden heißt jetzt glücksgas stadion
Stadion Dresden verkauft seine Namensrechte für fünf Jahre an den Energieversorger Goldgas
Dresden, 15.12.2010 Das Stadion Dresden tritt ab 01.12.2010 offiziell unter dem Namen
glücksgas stadion auf. Glückgas ist eine Vertriebsmarke der Nürnberger Goldgas SL GmbH. Der bayerische Energieversorger erwarb das Namensrecht am Rudolf-Harbig-Stadion für die nächsten fünf Jahre. Friedrich W. Bischoff, Geschäftsführer der Goldgas SL GmbH, Axel Eichholtz, Geschäftsführer der Stadion Dresden Projektgesellschaft, Sportfive-Vizepräsident Hendrik Schiphorst und Dynamo-Geschäftsführer Volker Oppitz unterschrieben am 10. Dezember ihre
Exklusivpartnerschaft. Sie beinhaltet sechsstellige Beträge und weitere Sponsoringpakete, u.a. TV-relevante Bandenwerbung und Beflaggung am Stadion Dresden. Wie Stadionbetreiber Eichholtz zeigte sich auch Dynamo-Geschäftsführer Oppitz zufrieden mit dem Abschluss: „Die Kooperation liefert einen wichtigen Beitrag für die
wirtschaftliche Basis unseres Vereins.“
Sportfive ist für die Vermarktung des Stadionnamens verantwortlich. Schiphorst weiß, dass Goldgas kein Unternehmen aus der Region ist. Der Geschäftsführer erklärte zur Pressekonferenz, dass sich Sportfive zuerst um regionale Sponsoren bemüht und mit einer ganzen Reihe von Unternehmen gesprochen habe. Diese seien aber entweder nicht interessiert gewesen oder hätten andere finanzielle Vorstellungen gehabt. Mit dem Sponsoring will Glücksgas einen Teil der
Erlöse in die Region zurückgeben.
Hans-Jörg Otto, Leiter Stadionbetrieb, ist guter Dinge: „Mit dem Kirchentag, der Schlagernacht und vor allem der kommenden Frauenfußball-Weltmeisterschaft
2011 steht dem Stadion Dresden ein spannendes Jahr bevor. Entscheidend sind die Ereignisse: Die weltbesten Teams kommen nach Dresden, darauf freuen wir uns.“
Die
Stadion Dresden Projektgesellschaft mbH & Co. KG ist für den (technischen) Betrieb und die Vermarktung des Stadions verantwortlich. Drittveranstaltungen wie die Vermietung des Businessclubs, der bald nutzbaren Stadiongaststätte oder Stadionführungen sind ein weiteres Standbein neben dem Fußball und sichern den wirtschaftlichen Betrieb ab. Geplant und gebaut wurde das Dresdner Stadion von der HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH, einer Tochtergesellschaft der BAM Deutschland AG. Die HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH ist Partner für die Planung, Errichtung, Ausstattung und Sanierung komplexer Stadien und Sportstätten und Sportarenen. Informationen unter: www.stadion-dresden.com